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Schlaf

Eat, Move, Sleep

Das Leben ausgewogen gestalten: Die drei Faktoren Ernährung, Bewegung und Schlaf hängen eng zusammen. Je besser du schläfst, je ausgeruhter du bist, desto mehr Lust hast du auf gesundes Essen und Bewegung.

Autor: zone35

Lesezeit: 3 Minuten / veröffentlicht:

Wenn wir etwas für unser Wohlbefinden tun wollen, geht es oft nur um aktive Dinge: um bewusste Ernährung und mehr Sport. Also rennen wir abends noch lustlos ins Fitnesscenter und schnippeln Salat, obwohl uns der Sinn nach Süßigkeiten steht. Und vergessen dabei zuweilen, dass wir auch irgendwann mal schlafen müssen.

Tatsächlich kann zu wenig Schlaf der Grund sein, warum wir keine große Lust auf Bewegung und gesunde Sachen verspüren. Denn Schlaf, Ernährung, Bewegung und auch das Körpergewicht stehen in enger Wechselbeziehung zueinander. Es macht also durchaus Sinn, einen Blick auf deine Schlafqualität und -dauer zu werfen.

Schlaf und Bewegung

Wer Sport treibt, verbessert seine Schlafqualität. Das geht aus verschiedenen Studien eindeutig hervor. Doch es funktioniert auch anders herum. Wer zu wenig schläft, dem fehlt die Energie und damit die Lust auf Bewegung. Der Antrieb reicht nicht aus, um nach einem langen Arbeitstag noch Sport zu machen. Leistungssportler wissen: Genug Schlaf ist ein wichtiger Teil des Trainings. Sportliche Leistung bringt der Körper nur gut ausgeruht und ausreichende Regeneration ist wichtig für die Muskulatur.

Schlaf und Ernährung

Studien weisen darauf hin, dass übermüdete Menschen ein stärkeres Hungergefühl empfinden als Ausgeschlafene und eher zu Kalorienbomben greifen. Warum das so ist, ist noch nicht ganz klar. Ein Grund wird im nächtlichen Hormonhaushalt vermutet, der bei Schlafmangel aus dem Gleichgewicht gerät. Wenig Schlaf begünstigt die Produktion des Hungerhormons Ghrelin und könnte so den Appetit steigern. Eine andere Erklärung betrifft die verminderte Impulskontrolle: Unausgeschlafene tendieren zu verstärktem „Lustessen“ während des ganzen Tages.

Andererseits hat die Ernährung großen Einfluss auf den Schlaf. Sowohl was wir essen als auch wie viel und wann spielt dabei eine Rolle. Fett- und zucker- bzw. kohlenhydratreiches, hochkalorisches Essen vor allem am späten Abend kann den Schlaf empfindlich stören.

Schlaf und Gewicht

Schlafmangel macht dick. Das liegt nicht nur daran, dass Menschen, die weniger schlafen, mehr Zeit haben zu essen und öfter zu kalorienreichen Nahrungsmitteln greifen. Schlaf ist darüber hinaus essentiell für den Fett- und Zuckerstoffwechsel. Zu wenig Schlaf bremst den Stoffwechsel aus.

Zu viele überflüssige Kilos können sich wiederum negativ auf den Schlaf auswirken. In Studien waren die REM-Phasen und die Schlafeffizienz bei Übergewichtigen signifikant geringer als bei Normalgewichtigen. Wesentlich häufiger sind schlafstörende Symptome auf wie lautes Schnarchen, häufigeres Erwachen und Müdigkeit am Tag.