Was ist Hautkrebs?
Hautkrebs entsteht, wenn sich Hautzellen unkontrolliert vermehren. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Hauptformen: den schwarzen und den weißen Hautkrebs.
Der schwarze Hautkrebs, medizinisch malignes Melanom (ICD‑C43), ist selten, aber besonders gefährlich. Er kann früh Tochtergeschwülste bilden und sich damit im Körper ausbreiten. „Oft reichen wenige Tumorzellen, um großen Schaden anzurichten“, sagt Prof. Dirk Schadendorf, Direktor der Hautklinik Essen und einer der weltweit führenden Hautkrebs-Experten. Deshalb ist es entscheidend, ihn möglichst früh zu erkennen.
Zum weißen Hautkrebs zählen vor allem das Basalzellkarzinom (Basaliom) und das Plattenepithelkarzinom (ICD‑C44). Das Basaliom wächst meist langsam und bildet in der Regel keine Metastasen. Das Plattenepithelkarzinom verläuft aggressiver, tritt häufiger im höheren Lebensalter auf, wird jedoch oft frühzeitig erkannt.
Die Zahl für schwarzen und weißen Hautkrebs ist laut der ambulanten Abrechnungsdaten aus 2023 von rund 915.000 Versicherten der hkk Krankenkasse deutlich gestiegen: Von der untersuchten Versichertengruppe waren 0,4 Prozent am malignen Melanom (schwarzer Hautkrebs) und 1,4 Prozent am hellen Hautkrebs erkrankt. Am bösartigen schwarzen Hautkrebs sind in den vergangenen zehn Jahren rund 14,3 Prozent mehr hkk-Versicherte erkrankt. Beim hellen Hautkrebs (Basalzell- und Stachelzellkrebs) stieg die Zahl der Erkrankungen im gleichen Zeitraum um 12,3 Prozent.