Steigende Zahl der Hautkrebserkrankungen in Deutschland
Insgesamt waren laut einer hkk-Datenanalyse von knapp 890.000 Versicherten im Jahr 2024 insgesamt 1,84 Prozent der hkk-Versicherten von Hautkrebs betroffen. In den letzten fünf Jahren stiegen die Erkrankungszahlen beim schwarzen Hautkrebs um 7,69 Prozent und beim weißen Hautkrebs um 10,85 Prozent. Dass die Zahl der Hautkrebserkrankungen gestiegen ist, hat mehrere Gründe. Ein Faktor ist, dass Sonnenschutz in den 70er und 80er Jahren kaum im Bewusstsein der Bevölkerung war. Damals war es allerdings schon üblich, den Sommerurlaub im Süden zu verbringen. In den letzten 20 Jahren wurden die Spätfolgen von denjenigen sichtbar, die in dieser Zeit keinen Sonnenschutz verwendet haben.
Um das Risiko an Hautkrebs zu erkranken zu verringern, ist es wichtig die direkte Mittagssonne zu meiden und sich mit geeigneter Kleidung zu schützen (siehe hierzu auch unser Artikel “Sonnenbaden - das sollten Sie beachten”). Ein weiterer Aspekt, um das Hautkrebsrisiko so gering wie möglich zu halten: regelmäßig Sonnenschutz auftragen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit schreibt auf seiner Website, dass Sonnenschutz ab einem UV-Index von drei aufgetragen werden soll. Den Index kann man ganz einfach in den gängigen Wetter-Apps auf dem Handy herausfinden. Dabei ist zu beachten, dass Reflexionen der Sonne auf Wasseroberflächen und die Höhenlage eines Ortes den UV-Index erhöhen können.