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Bewegung

Entspannt und fit: Sport für die Seele

Sport sorgt nicht nur für Muskeln und Kondition. Er bringt auch die Seele ins Gleichgewicht und hilft gegen Stress, Ärger und depressive Verstimmungen. Verschiedene Sportarten haben dabei eine höchst unterschiedliche therapeutische Wirkung.

Autor: zone35

Lesezeit: 2 Minuten / veröffentlicht:

Sport hebt die Stimmung und entspannt. Ob eine Runde Laufen, Radeln oder im Fitnessstudio schwitzen – Stress und Ärger sind danach oft wie weggeblasen. Sport hilft im wahrsten Sinne des Wortes, den Kopf freizubekommen und klar zu denken. Wenn du dich bewegst, wird die Blutzirkulation in deinem Körper angekurbelt und die Sauerstoffzufuhr erhöht, was sich positiv auf die Aufmerksamkeit sowie Denk- und Konzentrationsfähigkeit auswirkt. Zugleich werden Stress und Anspannung förmlich verjagt.

Tiefere Atmung, besseres Körpergefühl, besserer Schlaf, lockere Schultern und Rücken, besserer Stoffwechsel und Verdauung, Stressabbau: Welche der zahlreichen Effekte so heilsam für die Psyche sind, ist noch längst nicht abschließend untersucht. Klar ist jedoch: Es wirkt. Bewegung ist Medizin. Und zwar eine, die sogar Medikamente wie Antidepressiva ersetzen kann.

Um deine mentale Leistungsfähigkeit und Stabilität zu fördern, solltest du jedoch nicht erst warten, bis der Stress die Oberhand gewinnt und dich Belastungen in die Knie zwingen. Die Kraft der Bewegung nutzt man am besten präventiv. Jede Bewegung entspannt und entstresst. Hinzu kommt bei vielen Sportarten die soziale Komponente: Wer mit anderen Sport macht, fühlt sich mit ihnen verbunden. Ein Gefühl, das wesentlich zur psychischen Gesundheit beiträgt.

Bestimmte Bewegungsabläufe können darüber hinaus den Geist regelrecht trainieren und das Bewusstsein schulen: Die jahrtausendealten Traditionen des Yoga, der Kunst des Bogenschießens (Zen-Buddhismus) oder des Qigong (Taoismus) sind gute Beispiele.

Diese Sportarten trainieren unterschiedliche mentale Fähigkeiten

  • Bogenschießen: Konzentration, Genauigkeit
  • Kampfsportarten: Durchsetzungsvermögen, Selbstvertrauen
  • Qigong: Konzentration, Gelassenheit
  • Klettern: Selbstvertrauen, mentale Stärke                                                
  • Ausdauersportarten: Durchhaltevermögen, emotionale Stabilität
  • Teamsportarten: soziale Offenheit, Toleranz        
  • Tanzen: Emotionalität, Empathie, soziale Fähigkeiten
  • Yoga: mentale Stärke, Achtsamkeit

Wenn deine Laune im Keller ist und der Kopf raucht, kann Bewegung wirksam helfen. Ob Joggen, ruhiges Yoga, ein schweißtreibendes Workout oder eine Runde mit dem Fahrrad ins Grüne das Richtige ist, findest du am besten selbst heraus.

Vorbeugung ist jedoch die beste Medizin: Regelmäßiges körperliches Training, am besten “mit Spaßfaktor“ und netten Leuten, ist der perfekte Stresskiller und Stimmungsaufheller.