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Motivation

So macht Sportmuffeln Bewegung Spaß

Vielen Gesundheitsproblemen lässt sich mittels regelmäßiger Bewegung vorbeugen. Denn wer sportlich aktiv ist hat ein deutlich niedrigeres Risiko, mit Rückenbeschwerden, Diabetes Typ II und Herz-Kreislauf-Erkrankungen konfrontiert zu werden. Doch der Sportmuffel ist auf dem Vormarsch.

Autor: hkk-Gesundheitsredaktion

Lesezeit: 2 Minuten / veröffentlicht:

Sport für viele Menschen unattraktiv

Den meisten Sportverweigerern ist durchaus bewusst, dass es gut wäre, wenn sie sich mehr bewegen würden. Kein Mensch kommt als Bewegungsmuffel auf die Welt. Doch ein eng getakteter Alltag, lange Arbeitstage oder ein fehlender Trainingspartner halten viele vom Einstieg in ein sportlicheres Leben ab.

Frustration aus der Kindheit

Kinder, bei denen die körperliche Entwicklung etwas langsamer verläuft oder schlicht die sportliche Begeisterung fehlt, geraten ins Hintertreffen. Wer etwa beim Werfen oder Fangen eines Balls nicht ganz so geschickt ist, wird als letzter in die Mannschaft gewählt. Doch auch unter den sportlich Begabten verlieren viele das Interesse. Denn wer in einer Sportart erfolgreich sein möchte, hat wenig Zeit für Ausgleich und Freunde. Gerade während der Pubertät kann das zu Konflikten und Frustration führen.

Tipps für mehr Freude an Bewegung

Die gute Nachricht: Sport ist auch jenseits von Leistungszwang möglich. Und es gibt zahllose Beispiele von Menschen, die erst im Erwachsenenalter plötzlich beim Triathlon mitmachen, Alpengipfel erklimmen oder viele tausend Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegen. Sie haben es geschafft, die Freude an der Bewegung wieder zu entdecken. Wer seit längerem nicht mehr sportlich aktiv war, aber sich dennoch gerne wieder mehr bewegen möchten, hält sich an folgende Tipps:

  • Versuchen Sie, sich daran zu erinnern, welche Art von Bewegung Ihnen als Kind besonders viel Spaß gemacht hat. Vielleicht war es das Klettern, Schwimmen oder Fahrradfahren?
  • Horchen Sie in sich hinein, um herauszufinden, warum Sport in ihrem bisherigen Leben so unattraktiv war. Wer Sport bislang gemieden hat, verbindet vielleicht negative Erfahrung damit. Schließen Sie mit dieser Vergangenheit ab.
  • Ihr Sportsgeist wird heute von niemandem mehr benotet. Es gibt kein Pflichtprogramm, das Sie erfüllen müssen. Sinn und Zweck der Bewegung ist heute nur noch mehr Gesundheit und Lebensfreude. Das ist Ansporn genug.
  • Entscheiden Sie sich bewusst für eine Bewegungsart. Das muss kein Sport im engeren Sinne sein. Gerade gemächliche Radtouren oder Bergwanderungen sind geeignet, um verlorene Freude an der Bewegung wiederzuentdecken.
  • Scheuen Sie sich nicht, vermeintlich kindischen Aktivitäten nachzugehen: Wenn Sie gerne springen, dann kaufen Sie sich ein Trampolin!
  • Trainieren Sie alleine oder mit Personen, die ein ähnliches Leistungsniveau wie Sie haben. Meiden Sie jede Form von Zwang, Wettkampf und Leistungsdruck, aber vereinbaren Sie feste Termine zum Sporttreiben.
  • Beobachten Sie Ihre Entwicklung – und seien Sie stolz auf sich. Sie haben es geschafft Ihren inneren Schweinehund zu überwinden.