Bewegung

Nordic Walking

Aller Anfang ist schwer und so verhält es sich besonders beim Sport. Bis die Motivation reicht, in Bewegung zu kommen, kann eine Menge Zeit verstreichen. Doch mit Nordic Walking kommt man schnell wieder in Fahrt, ohne von Null auf Hundert zum Spitzensportler werden zu müssen.

Autor: hkk-Gesundheitsredaktion

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Nach einer längeren Pause sollte der Einstieg in die sportliche Betätigung mit Vorsicht vollzogen werden. Oftmals tendiert man dazu, schon zu Beginn das alte Pensum wieder aufzunehmen. Jedoch sind Muskeln und Ausdauer nicht mehr auf dem gleichen Stand, was leicht demotivieren kann. Verletzungen sind ebenfalls nicht selten. Um dieser Gefahr zu entgehen, ist es ratsam, zunächst Sportarten zu wählen, bei denen die Belastung relativ niedrig ist. Nordic Walking eignet sich hierfür besonders gut.

Ideales Cardio-Training

Bei dieser Art des Gehens bewegt man sich zwar auch zügig, jedoch verfällt man nicht in die Jogging-Bewegung. Die Ferse wird vollständig abgerollt, sodass beide Füße jederzeit Bodenkontakt haben. Dennoch kommt auch beim Walking der Kreislauf in Schwung. Wie bei anderen Ausdauersportarten sinkt bei regelmäßigem Walking die Wahrscheinlichkeit für Bluthochdruck, Diabetes und Herzerkrankungen. US-Wissenschaftler vom Lawrence Berkeley National Laboratory in Kalifornien konnten nachweisen, dass Walking in dieser Hinsicht genauso effektiv wie Joggen ist. Es müssen lediglich gleich viele Kalorien verbrannt werden.

Da der Kalorienverbrauch beim Walking jedoch niedriger ist, muss eine längere Strecke als beim Joggen zurückgelegt werden. Doch gerade für Sportneulinge und Wiedereinsteiger ist das kein Nachteil. Denn wegen des geringeren Energiebedarfs stellen sich plötzliche Erschöpfungszustände weitaus seltener ein. Beim schnellen Gehen treten in der Anfangsphase somit viel seltener Frustrationserlebnisse ein als beim Dauerlauf.