Was ist Brustkrebs?
Brustkrebs, medizinisch Mammakarzinom, entsteht, wenn sich Zellen in der Brustdrüse unkontrolliert vermehren (ICD C50). Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens daran, Männer sind mit rund 0,1 Prozent der Fälle deutlich seltener betroffen. Schreitet die Erkrankung fort, dann wächst der Tumor ins umliegende Gewebe ein und/oder Krebszellen lösen sich vom ursprünglichen Tumor und breiten sich über Blut- oder Lymphbahnen im Körper aus. Sie bilden dann in Organen oder in weiter entferntem Gewebe Metastasen.
Die Diagnose Brustkrebs trifft viele Frauen emotional sehr hart. „Denn die Brust steht für Mutterschaft, Sexualität und Weiblichkeit – und wird mit der Diagnose plötzlich zur Quelle von Sorge und Unsicherheit“, erklärt Bettina Böer, kommissarische Leiterin des Universitäts-Brustzentrums Tübingen.