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Mit den Kindern am Meer

Was ist schöner als ein Tag am Strand mit der Familie? Spaß und Entspannung haben Vorrang, Stress und Langeweile sind verboten. So gelingt die schöne Zeit in der Sonne.

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Nach dem langen, grauen Winter wird im Frühling die Sehnsucht nach Sonne und Strand immer größer. Tatsächlich gibt es kaum etwas Schöneres als einen Urlaub mit den Kindern am Meer. Ein paar Tipps helfen dabei, den Ausflug an die Küste entspannt und stressfrei zu gestalten.

Damit schon die Anreise angenehm und ohne Ungeduld verläuft, empfiehlt es sich, dass auch die Erwachsenen auf ihr Wohlbefinden achten. Dabei hilft es, den Autositz gesundheitsgerecht einzustellen und während der Reise auch unkomplizierte körperliche Übungen für die Nackenmuskulatur, Wirbelsäule und andere Bereiche zu machen.

Tipps gegen Langeweile im Auto

Ganz wichtig natürlich: Bei den Kindern soll keine Langeweile aufkommen. Eltern kennen die berühmte Frage „Sind wir schon da?“, die sich schnell schon alle paar Minuten wiederholen kann. Es gibt dagegen unzählige Spiele gegen Langeweile im Auto. Ein paar Beispiele:

  • Ich packe meinen Koffer: Das ideale Spiel, um mit der Aufzählung von Badehose, Strandtuch und Schwimmflügeln die Vorfreude auf den Strand zu wecken – und gleichzeitig das Gedächtnis zu trainieren.
  • Kein Ja, kein Nein: Stellen Sie den Kindern Fragen, die sie aber nie mit ja oder nein beantworten dürfen. Beispiel: „Isst du gerne Eiscreme?“. Hier darf der Nachwuchs höchstens „Natürlich tu ich das!“ antworten. Bei einem „Ja!“ hat er verloren – amüsiert sich aber über den eigenen Ausrutscher.
  • Lieblingsfarben suchen: Jeder Spieler such sich eine Farbe aus. Wer im Auto oder draußen als erster zehn Dinge mit seiner gewählten Farbe entdeckt, hat gewonnen.
  • Wer bin ich? Funktioniert auch unter Erwachsenen hervorragend, aber besonders Kinder haben großen Spaß. Jeder sucht sich eine Person, Märchenfigur oder Tier aus, die anderen müssen es mit Ja/Nein-Fragen erraten.
  • Stadt, Land, Fluss: Ein Klassiker, wenn die Kleinen schon Lesen und Schreiben können. Es werden zwar Papier und Stift benötigt, dafür bietet das Spiel aber auch über längere Zeit Ablenkung und Unterhaltung.

Strandspiele für Kinder

Endlich am Ziel und raus aus dem engen Auto: Am Strand unter der Sonne sind alle Familienmitglieder glücklich und genießen den Blick aufs Meer und den Sand unter den Füßen. Aber auch hier überlegen sich clevere Eltern schon im Vorhinein, wie sie die Kinder mit kleinen Spielen zwischendurch den ganzen Tag über bei Laune halten. Eine kleine Auswahl:

  • Schatzsuche: Nehmen Sie ein paar kleine, schöne Gegenstände mit an den Strand und verbuddeln sie die „Schätze“ in der Nähe. Die Kinder machen sich dann mit Schaufel und Sieb ausgestattet auf die Suche. Hinweise wie „Warm! Wärmer!“ oder „Ganz kalt!“ können den Nachwuchs auf die richtige Fährte locken.
  • Drachensteigen: Der Strand bietet oft mit viel Wind die idealen Bedingungen für Drachen. Dabei können die Kinder ihre neuen Rekorde aufstellen. Wie lange bleibt der Drachen in der Luft? Wer kann mit seinem Exemplar die tollsten Kreise und Formen ziehen?
  • Sandburg & Co.: Das Strandspiel schlechthin. Animieren Sie die Kinder, mit Bechern und Eimern ihre Schlösser mit tollen Türmen zu bauen. Abwechslung schafft es, sich auch an neuen Figuren zu probieren. So sind Schildkröten oder Schmetterlinge schnell und leicht geformt. Steine, Muscheln oder andere Dekorationen geben ihnen den letzten Schliff.
  • Reise nach Jerusalem: Für den Klassiker braucht es keine Stühle. Sie sind leicht durch Handtücher ersetzt, auf die sich die Kinder schnell stellen müssen, wenn die Musik ausgeht. Handy oder kabellose Lautsprecher hat fast jeder am Strand dabei, damit steht immer problemlos das richtige Lied parat.
  • Limbo: Unter der immer tiefer positionierten Stange durchtanzen – das macht nicht nur den Kindern, sondern auch den Eltern Spaß. Wenn keine Stange zur Hand ist, kann ganz unkompliziert auch eine Schwimmnudel oder ein großes, zusammengedrehtes Handtuch zum Einsatz kommen.

Und natürlich auch ein heißer Tipp für heiße Tage: Veranstalten Sie mit der ganzen Familie ein schönes Picknick am Meer. Achten Sie darauf, eine schöne Decke, das notwendige Geschirr und Besteck einzupacken. Wichtig sind gesunde Getränke und Snacks wie frisches Obst, Karotten- und Gurkensticks. Natürlich freuen sich die Kleinen bei großer Hitze auch auf ein leckeres Eis.

Quallenstich: Was tun?

Der Tag am Strand soll Freude und Erholung bringen. Um den Spaß am Meer nicht zu trüben, ist es sinnvoll, örtliche Hinweise wie etwa zu Quallen zu beachten. Kommt es doch zum Kontakt mit giftigen Tentakeln, sollte die Wunde mit Meereswasser und dann Essig gespült werden. Die Reste werden am besten mechanisch, zum Beispiel mit einer Pinzette entfernt. Es hilft, Schutzhandschuhe zu tragen, damit sich die helfende Person nicht auch verletzt. In manchen Fällen kann es auch zu schwerwiegenden Symptomen kommen, etwa Übelkeit oder Herz-Kreislauf-Problemen. In solchen Fällen sollte der Notarzt gerufen werden. Es empfiehlt sich, immer die wichtigsten Notrufnummern des jeweiligen Urlaubslandes parat zu haben.

Erste Hilfe bei Krampf im Wasser

Ein weiteres unwillkommenes Phänomen beim Badespaß: Der Krampf im Wasser. Durch Unterkühlung oder Überanstrengung kann es beim Schwimmen zu Krämpfen kommen, das heißt die Muskeln ziehen sich zusammen, werden unbeweglich und verursachen Schmerzen. Hier heißt es Ruhe bewahren. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) nennt Anweisungen, wie man Muskelkrämpfe am besten löst. Auch wenn sich der Krampf dann gelöst hat, sollte man am selben Tag nicht mehr schwimmen.