Wie sich Fieber äußert – die Symptome
Ein allgemeines Krankheitsgefühl, Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Frösteln oder Schüttelfrost – das sind die typischen Fiebersymptome. Häufig kommen warme oder gerötete Haut, Schwitzen und ein beschleunigter Puls hinzu. Manche Menschen fühlen sich benommen oder haben weniger Appetit.
Schüttelfrost ist ein natürlicher Mechanismus des Körpers, um durch Muskelaktivität die Temperatur weiter zu erhöhen. Er kann also ein Hinweis darauf sein, dass das Fieber noch steigt. Im Gegensatz dazu deutet Schwitzen darauf hin, dass der Körper sich aktiv abkühlt und das Fieber tendenziell sinkt.
Mit steigender Temperatur kann das Fieber als besonders belastend empfunden werden. „Ob bei Kindern oder Erwachsenen: Wichtig ist hier der Allgemeinzustand“, sagt Marcel du Moulin, der als Kinderarzt in Hittfeld bei Hamburg vor allem im Winter täglich mit fiebernden Patientinnen und Patienten zu tun hat. „Wer trotz Fieber ansprechbar ist, ausreichend trinkt und sich zwischendurch etwas erholt, muss sich meist keine Sorgen machen“, sagt du Moulin. Kritisch werde es, wenn starke Verwirrtheit, Atemnot, anhaltendes Erbrechen oder ein deutlich verschlechterter Allgemeinzustand hinzukommen – dann unbedingt schnell zur Ärztin oder zum Arzt.