Wie wir uns fühlen, denken und handeln, wird von vielen Faktoren beeinflusst. Manchmal gerät dabei innerlich etwas aus dem Lot, ohne dass sofort klar ist, warum. Im hkk Magazin finden Sie Artikel zum Thema Seele und Psyche: Orientierungen, Impulse und Informationen zu häufigen Belastungen.
Verstimmungen: Wenn die Psyche aus dem Lot gerät
Nicht jede Phase von Erschöpfung oder Niedergeschlagenheit ist gleich ein Alarmzeichen, trotzdem lohnt sich ein genauer Blick. Diese Beiträge helfen, Verstimmungen wie Stimmungstiefs und Niedergeschlagenheit durch bestimmte Ereignisse besser einzuordnen. So entsteht mehr Klarheit darüber, was Ihnen jetzt guttun kann.
Negative Gedanken und Selbstzweifel
Gedanken können unterstützen oder ins Negative umschlagen, etwa durch Grübeln, Perfektionsdruck oder Selbstzweifel. Wie solche Muster entstehen und wie Sie wieder mehr innere Ruhe gewinnen und dadurch Entscheidungen treffen:
Psychotherapie - die geistigen Fähigkeiten zum Positiven verändern
Sie möchten wissen, ob die hkk die Kosten für eine Psychotherapie übernimmt? Hier erfahren Sie mehr über Kostenübernahme und Voraussetzungen.
Ängste und Phobien: Wenn Vermeidung den Alltag einschränkt
Angst schützt uns, kann aber zur Belastung für die Psyche werden, wenn sie Situationen dauerhaft blockiert oder sich daraus Phobien entwickeln. Im hkk Magazin erklären wir typische Ängste und wie Sie damit im Alltag umgehen können.
Depression verstehen und behandeln
Volkskrankheit Depression: Laut dem hkk Fehlzeitenreport 2025 waren fast 20 % aller Krankheitstage auf psychische Erkrankungen zurückzuführen. Und laut der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention waren 2024 rund 45 % aller Menschen in Deutschland von Depression betroffen. Unsere Artikel informieren Sie über Anzeichen, Verlauf und Behandlungsmöglichkeiten.
mentalis: Digitale Nachsorge bei psychischen Erkrankungen
Mit einer Kombination aus einer Therapie-App und psychologischen Gesprächen am Telefon hilft die “mentalis Nachsorge” dabei, nach einem Klinikaufenthalt aufgrund einer psychischen Erkrankungen stabil zu bleiben und die Therapieerfolge im Alltag zu verankern.
Körper, Psyche und Selbstwahrnehmung
Körper und Psyche wirken eng und oft schnell zusammen. In diesen Artikeln erklären wir, wie Selbstwahrnehmung, Essen, Hormone und Körperbild das seelische Wohlbefinden beeinflussen können:
Belastungen im Job: Burnout und Boreout
Arbeit kann stabilisieren, oder aber dauerhaft belasten oder entleeren. Hier finden Sie Orientierung zu typischen Warnsignalen und zu Faktoren, die Überforderung oder Unterforderung im Job begünstigen.
Psychische Probleme durch Beziehungen
Unser Umfeld prägt, wie stabil wir uns fühlen, ob in Beziehungen, Familie oder im Kollegenkreis. Folgende Artikel helfen Ihnen, soziale Belastungen einzuordnen und Warnsignale ernst zu nehmen.
Wie machen sich psychische Probleme körperlich bemerkbar?
Psychische Belastungen können sich körperlich zeigen, weil Stress- und Nervensystem eng mit dem Körper verbunden sind. Häufige Signale und Symptome sind beispielsweise:
- Schlafprobleme (Ein- oder Durchschlafstörungen, nicht erholsamer Schlaf)
- Herz-Kreislauf-Symptome (Herzklopfen, Druckgefühl, Zittern, Schwitzen)
- Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Appetitveränderungen)
- Verspannungen und Schmerzen (Kopf-, Nacken- oder Rückenschmerzen, Muskelverspannungen)
- Atembeschwerden (Engegefühl, flache Atmung, „Kloß im Hals“)
- Erschöpfung und Antriebsmangel, Konzentrationsprobleme
- Hautreaktionen oder vermehrte Infektanfälligkeit
Wichtig ist: Solche Symptome können auch rein körperliche Ursachen haben. Wenn Beschwerden neu, stark, ungewöhnlich oder anhaltend sind, ist eine medizinische Abklärung sinnvoll, in der Regel zunächst über die Hausarztpraxis.
Zu welchem Arzt muss ich bei psychischen Problemen?
Das hängt davon ab, wie stark die Beschwerden sind und ob Sie vor allem Beratung, Diagnostik oder Behandlung benötigen. In der Regel ist Ihr Hausarzt/Hausärztin der erste (und beste) Schritt. Dort können körperliche Ursachen mitgeprüft, Beschwerden eingeordnet und Überweisungen oder erste Behandlungsoptionen besprochen werden. Be Bedarf stellt der Arzt dann eine Überweisung aus an:
- Psychotherapeutin oder Psychotherapeut (psychologische Psychotherapie): Zuständig für Diagnostik und Therapie bei vielen psychischen Belastungen und Erkrankungen, meist ohne Medikamente.
- Fachärztin oder Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie: Medizinische Abklärung und Behandlung, insbesondere wenn Medikamente sinnvoll sein können oder die Beschwerden schwer ausgeprägt sind.
- Fachärztin oder Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie: Wenn körperliche Beschwerden eng mit seelischer Belastung zusammenhängen oder beides gemeinsam betrachtet werden soll.
- Bei Kindern und Jugendlichen: Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie.
Gibt es einen Unterschied zwischen der Psyche und Seele?
Psyche ist ein Begriff aus Psychologie und Medizin. Er beschreibt alle inneren Vorgänge wie Denken, Fühlen, Wahrnehmen, Erinnern, Motivation und Verhalten. Seele ist weniger eindeutig definiert. Im Alltag meint „Seele“ oft das persönliche innere Erleben, Sinnfragen oder das, was jemanden im Kern ausmacht. In wissenschaftlichen Kontexten wird eher „Psyche“ verwendet, weil der Begriff klarer abgrenzbar ist.